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EKIA

15.05.2011

Die stärkste Macht der Welt hat ihn endlich aufgespürt. Nein, nicht die USA. Google. Und das kam so:

Vor Kurzem kurvte ein Street-View-Wagen durch Abbottabad und fotografierte so vor sich hin. Die an langen Stangen angebrachten Kameras reichen bekanntlich über hohe Gartenzäune. So erspähte das Fotoauge hinter der Mauer eines unauffälligen Wohnhauses eine veritable Sensation: ein Mann mit Turban, fanatischem Gesicht und langem Bart - Osama Bin Laden! Herr Abschaum höchstselbst war im Garten des Anführerbunkers gerade damit beschäftigt, seine 9 Frauen (allesamt in sexy Straps-Burkas) durchzuvögeln. Olallah, das war natürlich megapeinlich für den gottesfürchtigen Fürst der Finsternis. Bin Laden bekam vor Scham solch blutrote Ohren, dass sie glatt als Reklamewimpel der PDS getaugt hätten, und flehte Google an, ihn nicht zu verpfeifen und die Fotos unter Verschluss zu halten. Google (durch intensive Geschäftsbeziehungen mit der chinesischen Regierung bar jeglicher Berührungsängste) stimmte zu - unter einer Bedingung: Bin Laden darf für einige Zeit kein Lebenszeichen von sich geben, ganz egal, was demnächst in den Medien über ihn berichtet wird. Google wollte seinen Zufallstreffer ausnutzen, um sich bitter an der amerikanischen Regierung zu rächen, weil die zuständigen US-Behörden beabsichtigen, ein breit angelegtes Kartellrechtsverfahren gegen Google durchzuführen. Gleiches tut bereits die Europäische Union, und obendrein ist Google speziell auf die Deutschen sauer wegen deren typisch deutschen Street-View-Genörgels. Und wen deutete Google als Zielperson hinsichtlich EU und Germany heraus? Natürlich Angie I (und hoffentlich Letzte), Königin von Deutschland und Kaiserin von Europa. Um die Amerikaner und die Europäer vor der Weltöffentlichkeit so richtig in Verruf zu bringen, verbreitete Google, der Großmeister der realen Virtualität, via Internet folgende Räuberpistole:

Amerikanische Soldaten landen ohne Erlaubnis Pakistans auf dem Grundstück in Abbottabad, hauen alles kurz und klein, erschießen den unbewaffneten Bin Laden, weil er „bedrohliche Bewegungen“ macht, und verklappen den Corpus Delicti sodann ins Arabische Meer - eine absolut hanebüchene Schmonzette, die schiere Verleumdung. Natürlich gibt es so etwas in Wirklichkeit gar nicht. Vielmehr werden Verbrecher im Auftrag der Staatsanwaltschaft von der Polizei verfolgt und nach Möglichkeit lebend festgenommen. Im Ausland werden die dortigen Behörden eingeschaltet. Müssen die Polizisten aus akuter Notwehr auf den gestellten Verbrecher schießen und stirbt dieser, so wird die Leiche von unabhängigen Gerichtsmedizinern untersucht. Sobald die Staatsanwaltschaft die Leiche freigibt, wird sie den Angehörigen zur Beisetzung übergeben. Durch die von Google erfundene haarsträubende Geschichte werden die amerikanische Regierung und insbesondere unser aller Lichtgestalt Barack Obama auf schändlichste Weise verächtlich gemacht und in der weltöffentlichen Meinung herabgewürdigt. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, setzte Google noch eins drauf: In einer Computeranimation tritt ein täuschend echt wirkender Merkel-Avatar vor die Mikrofone und plappert drauflos: „Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, Bin Laden zu töten!“ Das geht endgültig zu weit! Das ist Rufmord allerübelster Sorte! Unter uns Pfarrerstöchtern: Es ist doch jenseits jeder halbwegs realistischen Vorstellung, dass die Regierungschefin eines westlichen demokratischen Rechtsstaats öffentlich ihre Freude darüber bekundet, dass ein westlicher demokratischer Rechtsstaat einen gesuchten Massenmörder kurzerhand exekutiert, statt ihn festzunehmen und ihm vom Internationalen Strafgerichtshof den Prozess machen zu lassen. So etwas kann unmöglich wahr sein! Oder etwa doch? EKIA: Es Kommt Immer Anders - als wie man denkt. Lebst du noch, oder stirbst du schon?

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(15.05.2011)